Südniedersachsenpokal 2006

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Allgemeines zum Flugprogramm
Das Programm des Südniedersachsenpokals ist als Einsteiger-Kunstflugprogramm konzipiert. Die Reihenfolge der Flugfiguren ist festgelegt. Bei jedem Vorbeiflug muss eine Figur geflogen werden, anschließend erfolgt eine Wendefigur. Die Figuren sollen zwar in einem imaginären Raum, der Kunstflugbox,  geflogen werden, allerdings liegt der Bewertungsschwerpunkt mehr auf sauberer Ausführung des Fluges, als auf strikter Beachtung der Boxgrenzen.
Der Pilotenstandort ist etwa 8m vor dem Wertungsteam, und markiert gleichzeitig eine Sicherheitslinie parallel zum Flugfenster der Kunstflugbox. Ein Überfliegen dieser Sicherheitslinie ist stets zu vermeiden.
Wettbewerbsablauf
1. Der Wettbewerb besteht regulär aus drei Durchgängen, von denen ein Durchgang auch als Streichdurchgang gewertet werden kann. Ebenso kann bei geringer Teilnehmerzahl noch ein weiterer Durchgang geflogen werden. Dies wird von den Teilnehmern vor Beginn der Wertungsflüge festgelegt.
2. Die Wertung erfolgt als Summe der Punkte für jede Flugfigur, multipliziert mit dem jeweiligen K-Faktor für den Schwierigkeitsgrad. Start und Landung werden ebenfalls bewertet, aber nur mit dem K-Faktor 1
3. Wettbewerbssieger ist der Teilnehmer bzw. die Mannschaft mit der höchsten Gesamtpunktzahl.
Flugdurchgang
1. Der Startaufruf erfolgt durch den Flug- oder Wettbewerbsleiter.
2. Der Teilnehmer hat vom Zeitpunkt des Startaufrufs  300 Sekunden Zeit, seinen Motor zu starten, und das Modell in Startposition zu bringen.
3. Sollte es in der Vorbereitungszeit von 300 Sekunden ein technisches Problem geben, startet der nächste Teilnehmer. Die einmalige Startwiederholung sofort nach Beendigung des Durchgangs ist nur gestattet, wenn das Modell noch nicht abgehoben hat. Gelingen die Startvorbereitungen auch dann nicht in der vorgegebenen Zeit, so ist der Durchgang mit einer Nullwertung zu belegen.
4. Die Startfreigabe erfolgt durch die Punktrichter
5. Nach dem Start macht der Teilnehmer einen Vorbeiflug mit dem Wind zum Austrimmen, danach soll das Programm begonnen werden. Bei Trimmproblemen ist noch ein zusätzlicher Hin- und Herflug erlaubt.
6. Nach der Ansage „Programm jetzt“ von Pilot bzw. Helfer wird mit dem Wendefigurenprogramm gemäß Ausschreibung und Pilotenbesprechung begonnen.
7. Werden Figuren falsch, in der falschen Reihenfolge, oder gar nicht geflogen, so werden nur die Figuren gewertet, die der Ausschreibung entsprechen.
8. Nach der letzten Flugfigur erfolgt die Mitteilung des Programmendes, sowie die Landung. Erst damit ist die Flugbewertung beendet.
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