Slow-Fly

Erst vor wenigen Jahren begann sich eine ganz spezielle Art der funkferngesteuerten Modellfliegerei in Deutschland zu verbreiten: Mit elektrisch angetriebenen Modellen in geschlossenen Räumen wie zum Beispiel Turnhallen und größeren Gemeindesälen zu fliegen.
Waren es zunächst ganz besonders langsam fliegende, leicht gebaute und zerbrechlich anmutende Gebilde, werden heute kunstflugfähige Nachbauten von Doppeldeckern ebenso geflogen wie Pylonrenner, Jet-Nachbauten, Hubschrauber und Zweckmodelle für zum Beispiel rasante Fuchsjagden und Ballonstechen.
Die Modelle werden aus den unterschiedlichsten Materialien gebaut. So gehört Styropor als leichter und schnell zu reparierender Werkstoff genauso dazu wie hochwertige Faserverbundwerkstoffe, zumeist Rohre und Stäbe, und das traditionelle Balsaholz. Die Industrie bietet eine Vielzahl von Slow- und Indoor-Fly-Modellen an, unter denen auch einige, die zur Anfängerschulung ausgelegt und geeignet sind. Der größte Vorteil des Slow- und Indoor-Flugs aber ist die Unabhängigkeit von Wetter und Tageszeit. In vielen Städten Deutschlands haben sich Interessengemeinschaften gebildet, die sich mitunter schon wöchentlich in einer Sporthalle treffen.
Wollen auch Sie sich einmal diese faszinierende Form der  ferngesteuerten Modellfliegerei anschauen, dann fragen Sie bei Ihrem Modellbaufachhändler, dem örtlichen Modellflugverein oder auf dem Rathaus nach. Gewiss kann man Ihnen dort Termine nennen, an denen in der Nähe Slow- und Indoor-Flug betrieben wird.
Der MSV-Condor bietet seinen Mitgliedern in der Wintersaison alle 14 Tage die Möglichkeit in einer Halle zu fliegen.
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Text: Deutscher Modellflieger Verband   /  Fotos: MSV-Condor